Anstoß für die Stadtmeisterschaft

Zum Auftakt der Stadtmeisterschaft kamen rund 300 nach Suttorf, um ein Fußball-Fest zu feiern. Neu dabei sind eine verbesserte Aussichtsplattform für die Kommentatoren und ein eigener Parkplatz.

Für Fußballfans, Trainer und Spieler im Neustädter Land ist die Stadtmeisterschaft jedes Jahr ein Höhepunkt. Schon lange vor dem Anstoß am Sonntag war rund um das Spielfeld des SV Eintracht Suttorf Hochbetrieb. Kai Kalinofski kann jetzt zumindest etwas entspannen. Hinter dem Vorsitzenden des SV Eintracht Suttorf und seiner Stellvertreterin Christine Degering liegen anstrengende Monate.

„Ab November sind wir in die Vollen gegangen“, sagt Degering. Das Vereinsgelände wurde herausgeputzt, die Gastronomie organisiert und auch die An- und Abreise geplant. Zum ersten Mal gibt es jetzt eine eigene Parkfläche auf einem benachbarten Feld des Sportplatzes, In Suttorf 3. „Großer Dank an unsere ganzen Sponsoren und Helfer“, sagt Kalinofski.

Kurz dem Anstoß um 13 Uhr marschieren neben der Heimmannschaft auch die Spieler des STK Eilvese auf, aus den Lautsprechern am Spielfeldrand schallt passende Musik. Jürgen Degering und Rainer Littmann haben alles genau im Blick, thronen sie doch in einem umfunktionierten Erdbeerhäuschen auf dem Dach eines Vereinsgebäudes. „Es wird technisch immer anspruchsvoller“, sagt Kommentator Littmann. Lautsprecherdurchsagen, Einspieler bei Toren und Live-Ergebnisse im Internet – die Stadiontechnik muss sich nicht verstecken.

Für den Onlineauftritt ist Torsten Dannenbring zuständig. Der Informatiker hat die Internetseite www.sms2018.de aufgesetzt. Dort können Fans nicht nur den Verlauf der Stadtmeisterschaft verfolgen, es gibt auch eine aufwendig gestaltete Historie des seit 1977 ausgetragenen Turniers. „Ich hab den ganzen Urlaub darauf verwendet im April“, sagt Dannenbring. Zusätzlich gibt es Informationen wie Anfahrt oder Eintrittspreise.

Ein Blick lohnt sich also auch für treue Fans wie Reinhard Mandau. „Ich bin seit 30 Jahren dabei“, sagt der Wulfelader. Zusammen Rolf Schnabel und Rudi Schwenn hat er es sich in mitgebrachten Klappstühlen gemütlich gemacht. Die drei freuen sich auf den TSV Mariensee/Wulfelade. „Man sieht auch, wer bei den Mannschaften neu dabei ist, das ist interessant“, sagt Schnabel. Da trifft Mohamad Saade zum Endstand 2:0 für Eilvese, die Gast-Fans jubeln. Bis zum Finale am 28. Juli werden an fast jedem Tag Partien ausgetragen. Am Montag, 16. Juli, trifft um 18 Uhr der TV Mandelsloh auf SG Mardorf/Schneeren.

Von Benjamin Behrens (HAZ vom 16.07.2018)