11. Stadtmeisterschaft in Mariensee (1987)

Ohne große Überraschungen verlief die Vorrunde in Mariensee. Etwas unerwartet war lediglich das Weiterkommen des TSV Otternhagen in der Gruppe B. In der Zwischenrunde blieben dann Germania Helstorf, TV Mandelsloh, TSV Mühlenfeld und TSV Otternhagen auf der Strecke.

Die beiden HalbfInalspiele brachten zwei Sensationen. Ausrichter TV Mariensee (zu diesem Zeitpunkt noch nicht als Spielgemeinschaft mit Wulfelade unterwegs) konterte Titelverteidiger TSV Poggenhagen mit 3:0 aus. Überragend in dieser Partie war Mariensees Schlußmann A. Busch. In der anderen Begegnung gewann Bordenau knapp mit 2:1 gegen Wacker Neustadt.

TSV Poggenhagen sicherte sich dann mit 5:3 den dritten Platz vor Wacker Neustadt. 600 Zuschauer verfolgten ein Endspiel, bei dem der Einsatz im Vordergrund stand. C. Winkelbach brachte TV Mariensee nach 10 Minuten in Führung. K. Löffelholz nutzte in der 16. Minute einen Abwehrfehler zum Ausgleich. 1:1 nach 90 Minuten bedeutete eine Verlängerung. K. Löffelholz erzielte in der 95. Minute das 2:1. In der 119. Minute gab es einen Strafstoß für den TV Mariensee. Winkelbach verschoß und TSV Bordenau wurde mit der vierten Endspielteilnahme erstmals Fußballstadtmeister.

Finalspiele

Halbfinale
TV Mariensee TSV Poggenhagen 3:0
Wacker Neustadt TSV Bordenau 1:2
Spiel um Platz 3
TSV Poggenhagen Wacker Neustadt 5:3
Endspiel
TV Mariensee TSV Bordenau 1:2


Fußballstadtmeister 1987 – TSV Bordenau

Reihe von Links:  Peter Kroening (Trainer), Thomas Willmann, Uwe Gehle, Klaus Löffelholz, Bernd Fabian, Ralf Blauza, Nicki Kroening, Ralf Scharnhorst, Karsten Sorgatz, Dieter Schötz, Andreas Gehle, Rolf Dohrmann (Betreuer), Rolf Glade, Rene Waldhüter, Rainer Gehle, Reinhard KIeemann und Torsten Nienstedt.

Trainer:  Peter Kroening